Mit MŸA präsentiert Khoury improvisierte Klangwelten zwischen Jazz und Weltmusik: minimal, hypnotisch, wortlos – eine Reise in urtümliche Klangräume via Trombone, Synth und Perkussion.
Robinson Khoury, geboren 1995 in Frankreich, schulte früh an Oper & Konservatorium und ist heute ein gefragter Jazzmusiker – u. a. als Teil von Sarāb und Solist beim Metropole Orkest sowie Sideman für Ibrahim Maalouf und Quincy Jones.
Sein Trio MŸA (mit Anissa Nehari – Percussion & Stimme, Léo Jassef – Piano/Synth & Stimme) erkundet in einem Stil zwischen zeitgenössischem Jazz, modularer Elektronik und nahöstlichen Skalen das Ursprüngliche im Klang. Das Album MŸA (2024) präsentierte neun Tracks, geprägt von archaischer Rhythmik, wortloser Vokalität und instrumentaler Imagination. Gastsängerinnen wie Lynn Adib und Natacha Atlas erweiterten das Klangbild.
Die Live-Auftritte tragen diesen Ansatz weiter: von performativen Sets bei Festivals wie Sparks & Visions bis zur deutschen Erstaufführung in Regensburg. Danach folgte eine Tour quer durch Europa (Paris, Bremen, Köln, München, etc.) – jedes Konzert wurde zu einem filmischen, tranceartigen Erlebnis, das zwischen meditativer Ruhe, archaischer Körperlichkeit und rhythmischem Sog oszilliert.
Khourys Musik erreicht nicht nur Jazz-Fans: sie wirkt als Brücke zwischen elektro-akustischen Klangwelten, Weltmusik und Kamera-ready Ambient, ohne Pathos – kraftvoll, organisch, jenseits gängiger Kategorien. Sein Stil, virtuos und zugleich intuitiv, entwirft Klanglandschaften, die zugleich archaisch und futuristisch klingen.