Das Orangerie Theater in Köln ist ein freies Theaterhaus mit besonderem Flair, gelegen im Volksgarten der Südstadt. Ursprünglich 1841 als Munitionslager erbaut und später als städtische Gärtnerei genutzt, wurde das Gebäude 1990 von einem Künstlerkollektiv in ein Theater umgewandelt.
Heute bietet das Orangerie Theater ein spartenübergreifendes Programm aus Theater, Tanz, Performance und Cross-Over. Es kooperiert mit etwa 30 Kölner Künstlergruppen und -netzwerken und beherbergt regelmäßig Festivals mit nationalen und internationalen Gästen.
Die Spielstätte zeichnet sich durch ihre flexible Raumgestaltung aus, die vielfältige Bühnen- und Zuschauersituationen ermöglicht. Seit 2007 erhält das Theater Konzeptionsförderung von der Stadt Köln, und seit 2017 ist ein ganzjähriger Spielbetrieb möglich.
Aktuell befindet sich das Orangerie Theater in einer umfassenden Sanierungsphase, die bis zur Spielzeit 2025 abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, das Gelände vollständig barrierefrei zu gestalten und die Infrastruktur zu modernisieren.
Das Orangerie Theater ist somit ein bedeutender Ort für zeitgenössische darstellende Kunst in Köln, der historische Architektur mit innovativem Kulturprogramm verbindet.